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Kein Bock, Frau Doktor?

Kaum einer mag Dich, Silvana. Schon gar nicht dieser Autor. Das liegt nicht alleine an Deiner elitären Großefresseattitüde, oder an Deiner blanken und dreisten Unverschämtheit jeden Tag eine neue Position [vgl. „Vielen Dank, Silvana„] zu wichtigen Themen zu beziehen, noch an Deinem ätzenden Zahnarztfrau’esken Auftreten. Es ist das Gesamtpaket was nervt. Angefangen vom behämmerten Grinsen, bis zu den inhaltslosen Phrasen, die Du in nicht so guten Tagen von Dir gibst. In guten Tagen hältst Du einfach die Fresse. Was aber, aus bereits erwähnten Gründen, nur wenig hilft.

Das Du noch nie richtig arbeiten wolltest, ist uns allen stets bewußt gewesen, Arbeit ist auch nichts für Liberale, denkst Du bestimmt. Lieber hier und da wichtig herumlaufen, ein paar hanebüchene Floskeln loswerden, von denen man glaubt das elende Proletariat wolle sie genauso hören, um dann der jeweils hiesigen Wirtschaftselite, bei einer Tasse Riesling, in den Allerwertesten zu krabbeln. Sowas musst Du Dir auch gedacht haben, als Du eigentlich wissenschaftlich Arbeiten solltest, darauf wohl keinen Bock hattest, und den Doktor-Titel sowieso nur wolltest, weil man damit noch wichtiger irgendwo herumlaufen könne. Logisch: Da klaut man sich die Sachen halt so zusammen, wie es einen grad so in den Kragen passt. Silvana, liebe Schnalle aus der Hölle, damit hast Du jetzt den Vogel abgeschossen, und nun endgültig deutlich gemacht, woraus Deine wahren Inhalte bestehen.

Gönnt Dir und der FDP nicht mal 2 Prozent: Dieser Autor.

Vielen Dank, Silvana!

Du kesse Politik-Biene, mit dem Charme einer lästigen Stubenfliege. Gegen Dich stinkt die neunmalkluge Biene Maja, locker ebenso oft, ab. Das reicht Dir aber nicht. Jetzt schreibst Du, auf Deiner Webseite, das man Frauen gefälligst mit sanftem Druck fördern soll. Du kannst Dir sicher denken, das dieser Autor dabei umgehend an revolutionäre und deshalb entsprechend neuartige Zuhälterei-Methoden dachte. Aber weit gefehlt.

Es handelt sich um ein Interview, in welchem Du wieder einmal nach Herzenslust rumblödeln durftest. Frauen – beispielsweise – könnten besser – im direkten Vergleich zum lumpigen Mann – mit Geld umgehen, sagst Du, und bist (oder bist nicht) für eine Frauenquote und lobst, wie es sich für eine freie liberale Klugscheißerin gehört, bei dieser Gelegenheit mal ein Großunternehmen. Die Telekom. Und zwar dafür, eine Frauenquote, die Du ja gar nicht möchtest, eingeführt zu haben. Perfekt! So funktioniert Politik: Dafür und doch dagegen sein, und das auch noch selbstbewußt supi finden. Ganze vier unnötige Fragen und vier flapsig-dämliche Antworten war Dir das Interview Wert, oder ist die Journaille vor entsetzen tot umgefallen, bevor weitere Themen mit Füssen getreten erörtert werden konnten? Kein Kommentar. Versteht sich.

Liest man weiter auf Deiner Seite, kommt man zwei Themen unweigerlich näher: Einen unbestimmten Würgereitz und, obacht, „Silvanas Eurpoa„, Deiner Fernsehsendung im Äta eines, zu recht, ignorierten Senders. Mit dem Esprit handwarmen Hackfleischs wühlst Du Dich durch die Themen, als sei bereits das bloße Senden Dein gierig herbeigesehntes Ziel, und nicht etwa der plumpe Inhalt. Was ja, und da sind wir uns zwei hübschen ja einig, auch Dein eigentliches Anliegen ist. Hauptsache da. Egal wie. Mission Accomplished.

Möchte Dich, spätestens ab heute, sanft in die Anstalt befördern: Dein Autor

Gedanken einer Fahrstuhlfahrt.

Dieser Autor gilt im Allgemeinen, als ausgeglichen und als unerschütterlich fröhlich. Stets im liebevollen Gedenken an seine Mitmenschen. Ein Prachtexemplar eines Gutmenschen. Zum knuddeln. Trotz alledem findet dieser Autor es unfassbar, beinahe skandalös, daß…

  • …es Menschen gibt, die nicht wissen das man auf Rolltreppen rechts steht und links geht!
  • …jemand wie Christian Wulff Reden halten kann, ohne ständig von schnarchenden Störern unterbrochen zu werden.
  • …im Supermarkt, an der Kasse „für schnelle Einkäufe“ ständig Menschen stehen, die „schnell“ komplett anders deuten können.
  • …Oliver Kahn immer noch „der Experte“ für die schrecklich gesteifte Fußballfrau beim ZDF ist.
  • …RTL offenbar nichts zu peinlich ist. Im Gegenteil.
  • …es im Pizzalieferantentum kaum noch Platz für einfachste Freundlichkeiten gibt.
  • …man sich auf das Äußerste empören kann, wenn irgendwo ein Teufelsbahnhof gebaut wird, es aber völlig entspannt hin nimmt, wenn dramatische Ungerechtigkeiten beschlossen werden.
  • …jemand laut schimpfend und fluchend das Weite sucht, nur weil der ÖPNV mit einer Verspätung aufwartet.

Ausserdem: Liebe Frau Dr. Silvana Koch-Mehrin, wieviel Antipathie muss man sich eigentlich injizieren um Ihren Gestus fehlerfrei hinzubekommen? Naja, Schwämmlein drüber: Ihr Autor