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Gutti, Wellchen und ein Landgericht…

Zu Guttenberg ist, auf den innigen Wunsch vieler – und ausschließlich zum Wohle der Nation und der Reinheit der Wissenschaft, des Anstands und der güldenen Glaubwürdigkeit -, zurückgetreten. Hat davor allerdings etwas gehadert, die Sinnlosigkeit seines Verweilens dann aber spitzfindig und schlußendlich erkannt und ist dann, mit den Worten „Anstand“, „Bockmist“ und „sorry“ auf den Lippen, vom amtlichen Hofe geritten. Er kann ja froh sein, das alles noch so fröhlich vonstatten gegangen ist, denn nach den Sitten und Traditionen des Bendlerblocks wird mit widerstandsfähigem Personal gerne mal anders verfahren.

Kaum zu glauben Wie zu erwarten: In den letzten zwei Wochen hat Guido Westerwelle nichts Zweifelhaftes immens Fragwürdiges von sich gegeben. Dabei waren die Themen eigentlich klar: Gadhaffi doof, libyische Opposition ist supi. Aber: Militärisches Eingreifen sei nicht so toll, da – so Guido – das Erklären einer Flugverbotszone eben „nicht das Aufstellen eines Verkehrschildes“ bedeute. Ah ha. Toll Guido. War noch was? Ach ja: Da sagte Wellchen (wie ich ihn gerne nenne) in der Aschermittwochsrede noch folgendes „Wir können nicht ein Land sein, in dem nur noch Mehrheiten gegen etwas möglich sind„, und will damit, weil Dagegensein seiner Meinung nach total uncool ist, seine Partei auf den Kurs Gegen-Dagegensein bringen. Logisch. Wenn man nicht mehr weiß was man, zur Hölle nochmal, machen soll, sagt mein Nein zum Nein-Sagen. Auch ein Ansatz.

Das Landgericht Köln hat, wahrscheinlich unter Einfluß der akuten Jahreszeit, der puren rheinischen Fröhligkeit, entschieden, das Westlotto von nun an keine Lose mehr an Hartz-V Empfänger verkaufen darf. Das ist für den nordrheinwestfälischen Lottoanbieter natürlich total unschick, da auch diese Firma noch nicht weiß, wie man visuell Hartz-V-Empfänger von Nicht-Hartz-V-Empfänger trennen kann. Erste Anregungen der Twittergemeinde gibt es bereits um Hartz-V-Empfänger zu kennzeichnen: Gelbe „HV“-Symbole auf Jacken nähen lassen, ARGE-Kundennummer auf der Innenseite des Unterarms tätowieren, und so weiter, und so weiter. Wollen wir hoffen, daß das Landgericht bald ausnüchtert.

Außerdem: Dieser Autor hat heute seinen ersten Urlaubstag und ist, ohne jeden Weckimpuls, pünktlich zur normalen Aufstehzeit hellwach gewesen. Da fällt doch wieder einmal auf, welch anpassungsfähiges Wesen der Mensch im Allgemeinen doch so ist. In diesem Sinne: Dieser Autor.

Chapeau, Katja Suding!

Obwohl dieser Autor stets annahm Sie seien lediglich ein Silvana-Klon, der fiesen FDP-Fabrik, dem nichts, außer schreckliche Grinsegrimassen und blödsinniges wiederholen der ollen Parolen der Parteizentrale, zuzutrauen sei, haben Sie heute ein erfoglreiches Wahlergebnis in Hamburg hingelegt. Dafür des Autoren Respekt. Als langweiliger Klon eines ebenfalls uninteressanten und überaus unsympathischen Originals hat man es allerdings nicht immer leicht. Sie beide, Silvana und Sie – Frau Suding, könnte man gut und gerne die Linke und die Rechte Hand des Teufels nennen. Wobei der schwefelige Teufel Dr. Guido Westerwelle ist, und Sie beiden natürlich mehr etwas von Arschgeigen, als denn von Händen, haben. Kaum zu fassen, wie es eine einzige Partei schafft, immer wieder den gleichen Typus von unsympathischen aber jungen Karrieristen ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu bringen. Dachte ich noch Rösler, Lindner und Silvana seien Ausnahmen, allerdings dabei auch entsetzlicher Fehler der Partei, hat mir Ihre Nominierung gezeigt das Typen wie Sie ein Programm der FDP sind. Was, mit Blick auf Brüderle, vielleicht verzeihbar wäre, wenn denn diese junge Garde mehr zu bieten hätte, als ungezügelte Machtgeilheit und bedingungslose Konformität.

Dieser Autor macht ja immer den selben naiven Fehler. Obwohl schon bei Silvana damals nichts sinnhaftes zu entnehmen war, habe ich bei Ihnen, liebe, aber doch irgendwie spröde wirkende, Frau Suding, nach Inhalten gesucht. Für Sie: Also jenen Dingen die für Andere eine immense Bedeutung haben, Ihrer Partei dabei allerdings schnurz sind und zu welchen Sie idealerweise eine Position haben sollten. Wofür stehen Sie eigentlich? Nun, der interessierte Leser kann hier nachlesen.

Kurz zusammengefasst: Sie sind für Kinder und Familien, für Wissenschaft, für Forschung, für Arbeitsplätze, für Freiheit, für Kultur, gegen zuviel Bürokratie, aber wieder ganz doll für Sicherheit, für Verkehrspolitik mit Augenmaß, für ein bisschen Ökoligie und für putzige Vielfalt in Hamburg. Was Sie natürlich vermissen lassen ist, wie genau Sie gedenken Ihre, nach FDP’esker Polemik müffelnder, „Dafürs“ und „Dagegens“ umzusetzen. Aber lassen Sie das ruhig. Ihre Parteiführung wird Ihnen letztendlich ebenfalls dazu raten. Zurecht.

Zwei Fragen bleiben: Stinkt Guido wirklich nach Schwefel, und hat Sie Silvana beim gemeinsamen Foto-Shooting angemacht, wegen dem geilen Friesennerz, sie verstehen? Wills ja nur wissen: Dieser Autor.

Augen auf, beim Eierkauf!

Aus aktuellem Anlass: Merkwürdige Filme, mit einer offensichtlich fragwürdigen Einstellung zur „Warheit“, beginnen oft mit der Floskel „Dieser Film beruht auf wahre Tatsachen!“. Oder so ähnlich. Oftmals wird die holde Wahrheit dann derart verdrillt das am Ende kaum etwas Erkennbares übrig bleibt. Schon gar nicht etwas, was man mag. Das geht allerdings nicht nur schnöden Filmen so: Nachrichtenmagazine können ähnliche Verdrillungen bieten. Soll sich der Leser einfach mal „RTL Aktuell“ zu Gemüte führen. Insbesondere dann, wenn irgendwo Bomben explodieren und die Journallie versucht ist, jedem gottverdammten Gerücht glauben zu schenken. Er verstünde diesen Autoren auf das Vortrefflichste.

Die Wahrheit ist in der Politik schon längst zur Hure geworden. Nein. Nicht etwa sowas wie eine „Edelhure“, deren Anblick alleine den unwürdigen Freier tausende Taler aus der Geldbörse entlocken kann, sondern mehr der Typ „Bordsteinschwalbe“. Die besten Jahre sichtlich hinter sich habend. So hat mir der Guido W. von der FDP versprochen das ich mich, wenn ich nur auf ihn vertraue, künftig über mehr „Netto vom Brutto“ auf meiner Gehaltsabrechnung freuen dürfte. Und siehe da: Das Gegenteil ist der Fall. Ganz schön fies. Darüber können Phillip und Guido nur lachen. Schließlich hat dieser Autor sie gar nicht gewählt, besitzt ausserdem keine Hotelkette und gehört insgesamt nicht zum geliebten Klientel. Schon rein äußerlich und intellektuell sowieso. Möge er sich also bitte nicht so anstellen. Der feiner Herr Autor.

Die Wahrheit, im übrigen, scheint auch bei einigen Paketdiensten des Landes nicht gerade hoch in Kurs zu stehen. So harrte dieser Autor in Hoffnung einer angekündigten Lieferung Zuhause aus, nur um viel später festzustellen, daß der liebe Paketbote anstatt zu klingeln lieber ein „Ich komm morgen wieder“-Zettel an die Tür pappte. Ebenfalls fies und obendrein noch mega überflüssig.

Gibt bei Promo-Aktionen in Kneipen gerne mal eine fiktive Adresse an um ein Promo-Geschenk abzusahen: Dieser Autor.

Heidewitzka, Guido!

Eine grandiose Sache ist das mit den Rauchern. Man kann dieses luftverpestende Pack immer wieder einmal um einige dutzende Cents pro Dosis erleichtern. Rauchen ist sowieso ungesund und ausserdem rauchen ja auch nur jene die, aufgrund ihrer erbärmlichen und zugleich irrwitzig bildungsfernen Erziehung, quasi dazu gezwungen werden. Die Assis also. Oder Künstler, oder so. Kommt ja auf das gleiche raus. Dekadenter Pöbel. Und richtig ist übrigens auch, damit nicht die Haie der Krankenkassen zu füttern, sodass eventuell keine höheren Beiträge für den schnöden, sowieso schon zu gut verpflegten, Versicherten fällig werden! Ha! Du weißt es wirklich besser: Na klar, die leidgeprüfte ominöse Wirtschaft. Der ging es ja mal schlecht, was ja mega blöde ist, und muss jetzt mit möglichst sinnlosen Spenden gebauchpinselt werden. Supi Guido! Auf Dich und Tante M. ist verlass. Sag mal….die Banken könnten auch mal wieder etwas Kohle gebrauchen….guck‘ doch mal was sich da machen lässt….ja?

Könnte Dich knuddeln: Dein Autor