Liebe saekulare Gesellschaft,

hast Du sie noch alle? Ist Dir das Fett aus Deinem Wohlstandsarsch jetzt endgültig, als Ersatz fürs Hirn, in den Kopf gestiegen? Warum dieser Autor etwas angesäuert ist? Gut das Du fragst:

Du bist doch glatt in der Lage bei jeder unpassenden Gelegenheit hochmütig mit dem wurstigen Finger auf den Teil der Welt zu zeigen, in welchen insbesondere der Islam, einen starken bis übermächtigen, weil gesetzgebenden, Einfluß auf die dortige Gesellschaft und deren Individuen hat. Auch zeigst Du gerne auf andere Länder, die immer Kritik verdient haben, weil Sie mächtig sind, wie die Vereinigten Staaten von Amerika. (Die USA, im übrigen, haben eine recht tiefgehende Tradition was die Trennung von Kirche und Staat angeht. Anders als Good-Old-Germany.).

Bei all Deiner arroganten Kritik verdrängst Du pathologisch, das Du selbst stetig gegen säkulare Prinzipien verstößt. Dabei möchte sich dieser Autor jetzt nicht an Kruzifixe in deutschen Schulen abarbeiten, oder ausgiebigst darüber schwadronieren, wie säkular eigentlich das staatliche Eintreiben von Kirchensteuern ist, noch möchte er die bloße Existenz christlicher Feiertage als Untergang des Abendlandes feiern. Aber dennoch, gestatte die Frage: Was soll das alles? Nehmen wir, beispielsweise, das Feiertagsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen, indem zwecks Alibibeschaffung auch ein Abschnitt über jüdische Feiertage zu finden ist. Der Jude war uns Deutschen, aus heiligen Schuld empfinden, für einen billigen Mißbrauch schließlich noch nie zu schade. Aber diesem Autoren sind die Juden egal. Die Christen erst recht. Auch der Buddhistische Tempel von nebenan geht ihm völlig am Arsch vorbei, um das mal in aller Deutlichkeit zu sagen. Zwar würde er niemals absichtlich die religiösen Gefühle eines anderen Menschen verletzen wollen, besteht allerdings darauf einer säkularen Gesellschaft anzugehören, in der der Anspruch einer Religion in den Subkulturen der Anhänger (Kirche, Synagoge, Moschee, Tempel, Wohnung, etc.) zu bleiben hat. Ausserhalb dieser Regionen muss man als empfindsamer Religionsangehöriger damit rechnen, das eben diese Empfindungen für andere nicht gelten. Denen also schnurzpiepegal sind. Er hört also nicht damit auf, kritisch über den Koran und Mohammed zu diskutieren, nur weil ein anderer dies als religiöse Kriegserklärung wertet und den arg Verletzten mimt. Das gilt auch für Moses, die Tora, Jesus und die Bibel. Schließlich ist das sein Recht, in einer demokratischen und säkularen Gesellschaft.

Aber zurück zum Feiertagsgesetz in NRW: Dort (§6 Abs.3) werden speziell zum Karfreitag alle „nichtöffentlichen Veranstaltungen außerhalb der Wohnung“ verboten, weiter wird untersagt das Filme die „nicht für Karfreitag geeignet anerkannt sind“ aufgeführt werden und das man weder eine Theatervorstellung noch eine Tanzveranstaltung veranstalten darf. Der bloße Besuch solcher, dann widerrechtlichen, Aktionen ist allerdings noch straffrei. Gottseidank Fuck you!

Hier, Du ach so säkulare und aufgeklärte und wunderhübsch mit dem Hammer gekämmte Gesellschaft, müsstest Du mal Deinen fetten Hintern vom Karrieresessel bekommen und nach Korrektur streben, anstatt ständig andere Gesellschaften für Ihre Unzulänglichkeiten zu verdammen. Letzteres fühlt sich wohl besser an, was?

In diesem Sinne: Dieser Autor.

Ein Kommentar

  1. Schweichardt

    ich fresse gern und saufe gern.
    Wo habt Ihr Probleme?
    Glaubt Ihr immernoch an den Osterhasen oder an die unbefleckten Enpfängnis?
    Gruß Gerhard Schweickhardt

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