Eine Woche und so viel Spaß!

Diese Woche hatte es in sich. Nicht nur das zum erstenmal seit bestehen der Show, eine Dicke bei Postars in die Band gekommen ist, nein, auch der Innenminister hat sein Amt für sich entdeckt und stellt die Alarme auf DEFCON3. Mittendrin gab es natürlich wieder vieles unfassbar Merkwürdiges, über das dieser Autor hier kurz Auskunft geben muss, und eigens dafür kurz mit dem Kopfschütteln aufhört:

  • Anfangsszene des Films „Darkman„. 20 Typen ballern in einer Fabrikhalle, mit Schnellfeuerwaffen und Unlimited-Ammo-Cheat ausgerüstet, aus allen Rohren um sich. Kurzer Schnitt. Autos Rasen in der gleichen Halle umher. Zur Erinnerung: Immer noch ballern alle um sich. Dann: Eine Stimme aus dem Hintergrund. „Kümmert euch um den Typen mit der Kanone!“.
  • „Ui, das ist aber scharf!“, Markus Lanz, nach Kostprobe einer Chili-Salza.
  • „Wenn wir in der Nachbarschaft irgendetwas wahrnehmen, dass da plötzlich drei etwas seltsam aussehende Menschen eingezogen sind, die sich nie blicken lassen oder ähnlich, und die nur Arabisch oder eine Fremdsprache sprechen, die wir nicht verstehen, dann sollte man glaube ich schon mal gucken, dass man die Behörden unterrichtet, was da los ist.“, sagte der etwas bräsig-tollpatschige Erhart Körting und möchte das als Hinweis zu aktuellen Bedrohungslage verstanden wissen. Kurze Zeit später räumt er ein, das seine Aussage möglicherweise, aber nur möglicherweise, etwas unglücklich sei.
  • „Kein Anlass zur Hysterie.“, wiegelt u.a. der bereits erwähnte Erhart König gekonnt ab. Um dann später, wie oben erwähnt, zum gefplegten Denunziantentum aufzurufen. Deutschland hat ja einen Ruf zu verteidigen. Macht dann aber Platz für Hans-Peter Uhl. Dieser spricht dann von einen „Terrorist mit der Bombe unterm Arm“, welcher sich bereits auf den „Weg gemacht“ haben könnte, weshalb Uwe Schünemann am liebsten den ominösen und unbekannten „Gefährdern“ die Handys und Computer wegnehmen möchte. Was wiederum diesen Autoren fröhlich entzückt, da laute fremdländische Musik, aus irgendwelchen Trendhandyboxen, in den öffentlichen Nahverkehrsmitteln, sowieso schon immer nervig war.
  • „Awesome“, „Awesome“. Quiekt Lena Meyer-Landruth, immer und immer wieder, während „Wetten dass?“ sich langsam selbst abschafft.
  • „Die Opposition macht Mist.“, unsere verehrte Freiheitskämpferin und Kanzlerin, Angela „mach-sie-alle-platt“ Merkel, auf den Nürnberger Parteitag der CDU, worauf Claudia Roth, die alte Rockerin, kontert: „Unverfrorene Ablenkungs-Geschichtsklitterei!“. Genau!

Freut sich riesig auf nächste Woche: Dieser Autor.

4 Kommentare

  1. Michael alias BoBArt

    Ja der Willy hatte schon recht. Aber gerade für die älteren Semester, die eventuell nicht mehr so fit sind, wird Demokratie zum Wagnis. Ich spreche davon seiner Meinung offentlich kund zu tun.
    Gutes Beispiel hierfür ist Stuttgart 21, wo mit Wasserwerfern gegen die Demonstranten vorgegangen wurde. Wenn man schon als Teen oder Twen nicht der Wucht eines Wasserwerfers entgehen kann, wie schafft man es dann ab sechzig. Zugegeben da gibts Menschen die sind topfit. Davon abgesehen schreckt diese Form der staatlichen Gewalt viele Menschen ab, Demokratie zu wagen. Obwohl, hat man, sagen wir ab 30 bis zum Tod – mit vieleicht 90 und 23 Jahren Rente – überhaupt noch seine Meinung zu sagen? 🙂
    Vorallem, wo soll man den seine Meinung kundtuen. Gut, über die Medien, wenn man entsprechende Kontakte hat. Übers Internet und ansonsten nur im stillen Kämmerlein. Wenn man Angst haben muss seine Gesundheit bei einer Demo einzubüßen ist dies ein Armutszeichen für einen Staat der sich demokratisch nennt. War es früher schon. Demokratie muss man eben nicht nur schreiben und sprechen können, sondern vor allem leben. Schließlich sind wir alle „der Staat“.
    Ich interpretiere Willy Brandt in diesem Sinne. Mehr Demokratie wagen, heißt vor allem Demokratie zu leben und zwar mit allem für und wieder. Also auch wenns manchmal weh tut. 🙂

  2. Michael

    Bitter. Die Terrorwarnungen kommen unseren Politikern ja wie gerufen. Nach alldem Aubegehren des Volkes in Stuttgart oder anlässliche des Castortransports. Endlich gibts ne Begründung unserem Staat, sind wir ja eigentlich Alle, die Daumenschrauben enger anzulegen. In den 80ern hieß es schon, dass die Polizei das Volk Gassi führt und da waren Demos eine Wochenednbeschäftigung. Sei es gegen Atomkraft, die NPD, die Reps, Ausländerhass usw. Dauernd hatte man was zu sagen und tat es auch. In Wackersdorf gabs ständig Ausschreitungen, Biblis natürlich auch und in Frankfurt war die Startbahn west mehr als umstritten. Diese Verhältnisse heute Angesichts der Terrorwarnungen zuzulassen wäre ja undenkbar. Am Besten schaffen wir die Demokratie ab. Wir sind auf jeden Fall auf dem Besten Weg dorthin. Hat man damals noch davor gewarnt und fühlte sich schon überwacht, wird es heute immer mehr zur Gewissheit. Macht man den Menschen dann auch noch Angst, (s. Amerika: ein Land voller Paranoiker) kann man ihnen jedes Gesetzt verkaufen.
    Schade, In Europa hat seit der Antike in Griechenland die Demokratie Tradition. Mein alter Geschichtslehrer bemerkte aber auch, dass diese nichts für die Dummen ist.

    Ein besorgert Schreiber

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